Die Last mit dem Jetlag

Reisen nach Australien, Asien oder Amerika sind heute keine Seltenheit und immer mehr Menschen fliegen in den Ferien zum Shoppen nach New York oder zum Tauchen ans Great Barrier Reef. Durch moderne Flugzeuge mit allem Komfort, ist es kein Problem stundenlang zu fliegen, wenn da nicht der Jetlag wäre. Das Phänomen Jetlag, was vielen Menschen schwer zu schaffen macht, kommt durch die Zeitverschiebung. Die Erde ist in 24 unterschiedliche Zeitzonen aufgeteilt. Das heißt, wenn man von Frankfurt aus nach New York fliegen will, dann reist man nicht nur auf einen anderen Kontinent, sondern auch in eine andere Zeitzone. Wer um 13°° am Mittag ein Flugzeug nach New York besteigt, der wird nach acht Stunden Flugzeit dort um 7°° Uhr am gleichen Morgen landen. Man ist praktisch in der Zeit zurückgeflogen. Geht der Flug nach Los Angeles, dann würde man um 4°° Uhr am Morgen landen, denn innerhalb großer Länder wie den USA, gibt es ebenfalls eine Zeitverschiebung.

Zeit zur Erholung einplanen

Ganz anders sieht es aus, wenn man zu Beispiel nach Australien reisen will. Wer um 13°° Uhr in Frankfurt in seinen Flieger steigt, der kommt um 21°° Uhr in Adelaide an. Da aber die Reise ans andere Ende der Welt keine acht, sondern 22 Stunden dauert, kann man sich vorstellen, wie der Körper auf diese extreme, zeitliche Umstellung reagiert. Nämlich mit einem Jetlag. Der Jetlag ist mit einem gewaltigen Kater zu vergleichen. Man hat Kopfschmerzen, manche Menschen klagen über Schwindelgefühle und Übelkeit, man kann nicht mehr Schlafen, fühlt sich nicht richtig ausgeruht, wird schnell reizbar und nervös. Schuld daran ist die innere Uhr. Wer eine Reise nach Amerika oder Australien macht, der sollte immer ein bis zwei Tage einplanen, um sich vom Stress des Jetlags zu erholen. Nach Möglichkeit sollte man schon im Flugzeug die Uhr umstellen, denn dann fällt es leichter, sich an die neue Zeitzone zu gewöhnen.

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