La Gomera Reisen und UrlaubLa Gomera ist auf einer Fläche von 370 Quadratkilometer und 22.000 Einwohnern die zweitkleinste Kanarische Insel und liegt im Atlantischen Ozean. Sie ist beliebtes Urlaubsparadies für Wanderfreunde und Walforscher. Zur Anreise können Urlauber die Fähre von Teneriffa aus nach San Sebastian nutzen, die täglich mehrmals verkehrt. Der kleine Inselflughafen wird nur vom Flughafen Gran Canaria und Teneriffa-Nord aus angeflogen. Die Flüge sind relativ teuer und selten.
Auf La Gomera selbst bietet es sich an, bei einem der Betreiber ein Mietauto für die Zeit des Aufenthalts anzumieten, da die Busverbindungen auf der Insel schlecht sind und Taxen verhältnismäßig teuer.

Im Nationalpark Garajonay befindet sich ein alter Nadelbaumbestand. Guides bieten Tagestouren durch die Naturlandschaft und erklären allerlei Wissenswertes zu Flora und Fauna. Der Nationalpark ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Die inzwischen erloschenen Vulkane sind Ziel vieler Trekkingtouristen, die teilweise einige Tage im Gelände verbringen, beim Camping gemütlich zusammensitzen und die unberührte Natur genießen. Trekkingtouren in die Berge sollten gut geplant sein, da man sich im Areal leicht verlaufen kann.

La Gomera gilt als Wanderparadies. Zwei große Routen einmal rund um die Insel und einmal quer darüber sind gut ausgeschildert und in den Farben rot-weiß markiert. Zahlreiche kleinere, weniger populäre Strecken wurden gelb markiert. Natürlich befinden sich an den Strecken Ferienwohnungen und Ferienhäuser, die den Urlaubern als Unterkunft La Gomera dienen können.

Abenteuerreise La Gomera KanarenFür alle Tierfreunde bietet La Gomera die Möglichkeit des Whalewatching an. Mit relativ hoher Sicherheit bekommen Ausflügler auf den Booten Grind- und Pilotwale zu sehen. Häufig kreuzen auch Delphine die Fahrlinie der Ausflugsschiffe und mit etwas Glück wagen sich sogar die seltenen Pottwal in die Reichweite der Ausflugsboote. Ganz wichtig bei diesen Touren ist der Tierschutz. Daher ist es Urlaubern nicht erlaubt mit den Tieren zu schwimmen, sie anzufassen oder direkt an sie heranzufahren.

Valle Gran Rey ist das Tourismuszentrum im Süden der Insel und Mittelpunkt des nächtlichen Lebens. Hier finden sich große Hotels, zahlreiche Bars und Restaurants, sowie kleinere Clubs und Discotheken. Tagsüber werden die langen Sandstrände zum Sonnen und Baden im Meer genutzt. Auch Wassersport kann betrieben werden. Alajeró und Hermigua sind zwei der sechs Gemeinden auf der insel und haben die schönsten Landschaften der ganzen Insel. San Sebastian ist die Inselhauptstadt, bietet aber weniger nächtliches Treiben. Allerdings ist die Stadt Anfangs- und Endpunkt aller La Gomera Urlaube, da sich dort der Fährhafen befindet.

Das milde Klima auf La Gomera ist das ganze Jahr über konstant. Die Temperaturen schwanken zwischen 18 und 23 Grad und die Nächte sind nicht deutlich kühler als die Tage. Einzige das Inselinnere mit seinem Vulkanmassiv und dem Regenwald bildet eine Ausnahme. Hier kommt es zu teilweise ergiebigen Regenfällen und nachts können die Temperaturen deutlich fallen. Hauptreisezeit sind die sonnigen Sommermonate.