Peru

  • Peru Bergreisen

    Länderinformationen

    • Offizieller Name:

      Republik Peru
    • Flagge:

      Fahne Peru
    • Zeitzone:

      UTC-5
    • Telefonvorwahl:

      +51
  • Geografie

    • Hauptstadt:

      Lima
    • Kontinent:

      Amerika
    • Fläche:

      1.285.220 km²
    • Höchster Punkt:

      Nevado Huascarán (Cordillera Blanca - Anden) (6.768 m)
  • Bevölkerung

    • Einwohnerzahl:

      29,55 Millionen
    • Bevölkerungsdichte:

      23 Einwohner/km²
    • Lebenserwartung Männer:

      69 Jahre
    • Lebenserwartung Frauen:

      73 Jahre
    • Amtssprache:

      Spanisch, Aymara, Quechua
  • Politik & Wirtschaft

    • Regierungssitz:

      La Paz
    • Politisches System:

      Semipräsidiale Republik
    • Währung:

      1 Nuevo Sol (PEN) = 100 Céntimos
  • Die beste Reisezeit:

    Jan.Feb.Mär.Apr.MaiJun.Jul.Aug.Sep.Okt.Nov.Dez.
    Pazifikküste
    gutgutgutgutgutmittelungeeignetungeeignetungeeignetungeeignetungeeignetmittel
    Andenhochlandungeeignetungeeignetungeeignetmittelgutgutgutgutgutmittelungeeignetungeeignet
    Optimale Reisezeit gutÜbergangszeit mittelUngeeignet ungeeignet

Reiseinformationen Peru

Wer Peru besuchen und dabei nicht auf die üblichen - und recht teuren - Pauschalangebote der Reiseveranstalter setzt, kann alternativ zum Beispiel einen Flug nach Peru - meist Lima - buchen und von dort eine individuelle Route durch Peru planen. Natürlich spielt dabei eine wichtige Rolle, wo und wie man unterwegs übernachten und wohnen kann - und welche Interessen man hat. Berührungsängste mit den Menschen braucht niemand zu haben. Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind grundlegende Eigenschaften der Nachkommen der stolzen Inkas, deren Reich sich über die gesamten Anden auf über 3000 km erstreckte und in Peru ihr wichtigstes Zentrum hatte. Heute lebt in Peru eine bunte vielkulturelle Gesellschaft. Neben den Inkas sind das die Nachkommen der spanisches Eroberer, aber auch viele Einwanderer aus Asien, vor allem China und Vietnam, aber auch aus Japan, bestimmen die heutige kulturelle Identität Perus.

Peru KultururlaubSo vielfältig wie die Menschen, die dort leben, sind die Landschaften und das Klima. Peru umfasst alle Klimazonen. Wüsten- und Pazifikklima, Regenwald und Hochgebirgsklima. Entsprechend vielfältig sind Flora und Fauna, die schon im 19. Jahrundert Forscher aus Europa magisch angezogen haben, um diese einzigartige Vielfalt zu entdecken. Der Nationalpark Manu wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Die zahlreichen Zeugnisse der Inka-Kultur, insbesondere in der Architektur z.B. in Macchu Picchu und Chan Chan, sind beeindruckende Zeugnisse einer vergangenen Kultur. Zwischen 1200 und 1500 n.Chr. war die Kultur der Inkas die wichtigste Zivilisation in Südamerika. Sie zeichnete sich durch eine vielfältige wirtschaftliche Organisation, durch eine gerechte Verteilung des Wohlstandes, durch ihre Kunst und ihre Architektur aus. Nachrichten innerhalb des Inka-Reiches wurden über eine Strecke von 3000 km durch Läufer überbracht.

Da Lamas sich nicht zum Reiten eignen und Pferde zur damaligen Zeit im Inka-Reich nicht bekannt waren, sicherten Läufer das Nachrichtensystem im Andenreich der Inkas. Auch wenn die Spanier als Eroberer und Zerstörer kamen und - da sie auf Pferden ritten zunächst von den Inkas als Götter angesehen wurden - so hat heute doch die kulturelle Hinterlassenschaft der Spanier ebenfalls einen prägenden Einfluss auf das Leben in Peru. All dies zu erkennen und zu sehen, übt eine eigentümliche Faszination auf den Betrachter aus.

Departamentos in Peru:

Touristisch wichtige Regionen in Peru:

  • Amazonas
  • Ancash
  • Apurímac
  • Arequipa
  • Ayacucho
  • Cajamarca
  • Callao
  • Cusco
  • Huancavelica
  • Huánuco
  • Ica
  • Junín
  • La Libertad
  • Lambayeque
  • Lima (Region)
  • Loreto
  • Madre de Dios
  • Moquegua
  • Pasco
  • Piura
  • Puno
  • San Martín
  • Tacna
  • Tumbes
  • Ucayali
  • Lima (Stadt)
  • Machu Picchu
  • Titicacasee
  • Copacabana-Halbinsel
  • La Paz
  • Cuzco
  • Arequipa
  • ...weitere Regionen

Hotels Peru

Alle Städte Perus haben Hotels verschiedener Preis- und Komfortklassen. Man hat die Wahl zwischen Hotels mit internationalem Stand bis hin zu landestypischen Hotels, die in machem zwar einfach sind, wo man aber immer mit einer besonderen Herzlichkeit empfangen und betreut wird. Der Reisende sollte sich - soweit er in landestypischen Hotels übernachten möchte - immer über den angebotenen Komfort des Hotels vergewissern. Hierbei geht es vor allem um die Ausstattung der Sanitärbereiche. Es gibt durchaus Hotels, in denen es kein fließendes Wasser gibt und gute alte Waschschüsseln zum Einsatz gelangen. Dann gibt es Hotels, in denen es fließendes Wasser gibt, aber nur kaltes. Schließlich werben Hotels mit dem besonderen Hinweis darauf, dass es am Tag 24 Stunden heisses Wasser gibt. Also immer genau hinschauen und sich vergewissern, damit es keine Missverständnisse gibt.

Ferienwohnungen Peru

Ferienwohnungen sind in Peru heute eine genauso übliche Wohn- und Übernachtungsformen für eine Reise durch das Land, wie es auch in Europa der Fall ist. Im allgemeinen wird eine Reise durch das Land so aussehen, dass man nach der Ankunft in Lima zunächst mal ein oder zwei Nächte übernachtet. In Lima ist deshalb auch schon nach der Ankunft die Ferienwohnung eine interessante Alternative zum Hotel. Ferienwohnungen in Lima gibt es bereits in grösserer Anzahl und sind in aller Regel gut und liebevoll ausgestattet. Nach den ersten Besichtigungen nimmt die Reise durch das Land genauere Umrisse an. Per Bus, Bahn oder Flugzeug geht es weiter. Da Telefon und Internet gut verbreitet sind, kann man rechtzeitig Kontakt zu Vermietern von Ferienwohnungen aufnehmen. Höhepunkte einer jeden Peru-Reise sind die geheimnisvollen Geoglyphen in Nasca, der fast 4000 m hoch gelegene Titicaca-See, die Stadt Cusco mit dem nahegelegenen Machu Picchu, der legendären Stadt der Inkas, die einsam auf über 2000 m Höhe in den Anden liegt, wohin sich die Inkas zurückzogen, als 1532 die Spanier das Land eroberten und das Reich der Sonnenkönige zerstörten.

Ferienhaus Peru

Sobald der Reisende in ländliche Regionen kommt, ist das Ferienhaus eine der bevorzugten Wohnformen. Die Ferienhäuser befinden sich immer in Nachbarschaft von Einheimischen, so dass man die Einsamkeit nicht fürchten muss. An den fast 3000 km Stränden gibt es so viele herrliche Regionen, wo ein Ferienhaus die ideale Form des Wohnen in den Ferien ist. Die Ausstattung der Ferienhäuser ist technisch gut und im Dekor landestypisch charmant. Hervorzuheben sind dabei auch die Casas Rural, ländliche Ferienhäuser, zum Beispiel in der Nähe von Cusco, die neben ihrer landestypischen Wohnqualität auch ein idealer Ausgangspunkt zur Erkundung von Machu Picchu sind.
Es ist der Reiz dieser vergangenen Kultur in Verbindung mit dem heutigen Leben, was eine Reise durch Peru so faszinierend macht. In Ferienhäusern zu übernachten, schont nicht nur die Urlaubskasse, sondern bringt den Reisenden auch mit den Menschen Perus in Kontakt und bekommt so wertvolle Hinweise für die weitere Reiseplanung. Häufig sind die Angebote mit ein oder zwei Mahlzeiten am Tag verbunden. Wer zum Beispiel auf einer der Inseln im Titicacasee in einem Ferienhaus übernachtet, wird das Angebot zu schätzen wissen, hier auch ein oder zwei Mahlzeiten am Tag gereicht zu bekommen. Das Essen ist einfach und gut, besteht in der Hauptsache aus herrlichen Kartoffeln, wie sie in Europa kaum bekannt sind.

Camping Peru

Ursprüngliche Landschaft, faszinierende Naturerlebnisse - wer all dies besonders nah und direkt erleben möchte, für den ist - auch in Peru - Camping genau das richtige. Der Nationalpark Manu liegt in den Bezirken Cuso und Madre de Dios. Seine natürliche Vielfalt ist atemberaubend. Aber auch der Nationalpark Huascaran im Departement Ancah mit der Cordillera Blanca (Weiße Bergkette) und 26 Gipfeln über 6000 m Höhe und 663 Gletschern ist eine der ursprünglichsten Gegenden Perus, in der heute noch die Quechua-Sprache, die Sprache der Inkas, gesprochen wird. Wie in anderen Ländern auch gilt auch für Peru: Wildes Campen ist riskant. Organisierte Campingplätze sind nicht nur sicherer, sondern bieten auch Komfort in Hinblick auf Hygiene und Versorgung. Dennoch spricht nichts dagegen, in einer abgelegenen Gegend in einem Dorf und einem Gehöft nach Genehmigung zu fragen, dort campen zu dürfen. Gegen ein Entgelt werden die Menschen nichts dagegen haben, sondern sich freuen, dem Reisenden Unterstützung zu geben.