Die Sächsische Schweiz beginnt an der tschechischen Grenze und zieht sich entlang der Elbe bis an die Tore der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Sie liegt zwischen dem Lausitzer Gebirge und dem Erzgebirge. Geprägt ist sie von mächtigen Tafelbergen aus Kreidesandsteinen, tiefen Schluchten und Höhlen und einer fabelhaften Natur. Der Kenner sagt, sie ist so schön wie die richtige Schweiz, nur etwas kleiner und überschaubarer.
Der Nationalpark Sächsische Schweiz besitzt ca. 1200 km Wanderwege. Mit etwa 14000 Aufstiegen und 1100 Gipfeln ist es das größte Klettergebiet im Osten von Deutschland.
Ein touristischer Höhepunkt ist der Blick von der Bastei (305 m) auf die 190 m tiefer liegende bezaubernde Elblandschaft, mit Blick auf den Kurort Rathen und den Lilienstein, dem schönsten Tafelberg im Elbsandsteingebirge. Im Kurort Rathen gibt es die einmalige Felsenbühne mit den legendären Helden von Karl May. Ein weiteres touristisches Erlebnis ist die hintere Sächsische Schweiz, von Bad Schandau, über Hinterhermsdorf nach Schmilka.
Bad Schandau, der größte Ferienort im Elbsandsteingebirge ist stark geprägt durch den Kurbetrieb, der schon im 19. Jahrhundert begann. Direkt am Ufer der Elbe befindet sich die moderne Toskana Therme, mit Sauna, Schwimmbad, Außenbecken und Massagebehandlungen. Mit dem historischen Personalaufzug geht es bequem auf den Berg zum Villenort Ostrauer Scheibe mit einer wunderbaren Aussicht auf das Elbtal. Unmittelbar hinter der Kurpromenade ist Start der historischen Kirnitzschtalbahn. Sie wurde extra für den Tourismus gebaut und führt entlang der Kirnitzsch, vorbei an hohen und beeindruckenden Felswänden. Von den Haltepunkten sind Wanderungen zum legendären Kuhstall, oder eine Besichtigung des Lichtenhainer Wasserfalles möglich.
Touristisches Zentrum auf der linken Elbseite ist die Stadt Königstein mit ihrer Festung. Die Festung Königstein befindet sich 240 m über der Elbe. Das mächtige Bauwerk war einst die stärkste ihrer Art in Deutschland. Sie wurde nie erobert oder zerstört und war in kriegerischen Zeiten ein Zufluchtsort für die sächsischen Könige und Fürsten. Heute gehört die Anlage, mit einer Größe von 9,5 ha und einer Ummauerung von 1800 Meter, zu den größten wehrgeschichtlichen Freilichtmuseen in Europa. In der Burg gibt es einen Brunnen mit einer Tiefe von 152,5 m, der von 1563-1569 gebaut wurde und in Kriegszeiten die Wasserversorgung sicherte.
Jeder Besucher kann die Sächsische Schweiz bequem mit einem historischen Raddampfer von Dresden, der Bahn, oder dem PKW erreichen. Sehr beliebt ist der Elberadweg, der an der Elbe beiderseits durch das Elbsandsteingebirge führt. Ob auf der Bastei, im Kurort Wehlen, Bad Schandau, oder den vielen kleinen Orten entlang der Elbe, überall gibt es vom Hotel für verwöhnte Ansprüche, bis hin zur modern ausgestatteten Pension Unterkünfte, die allen Ansprüchen gerecht werden.



