Veere und Zoutelande Daten & Fakten

  • Fläche: 207,09 km²
  • Höhenlage: 62 m ü. NN
  • Einwohnerzahl: 21928
  • KFZ-Kennzeichen: MST
  • PLZ: 4351 - 4374
  • Telefonvorwahl: 0118

Geografische Lage von Zoutelande

Der Strand ist Dreh- und Angelpunkt. Sonne, Sand und Meer bestimmen das Geschehen in Zoutelande. Das allein garantiert Erholung für die ganze Familie, aber auch für Individualisten. Der Badeort gehört zur Gemeinde Veere auf der ehemaligen Insel Walcheren und ist einer der sonnenreichsten an der niederländischen Nordseeküste. Statistiker behaupten, die Sonne scheine hier 160 Stunden mehr als in anderen niederländischen Regionen. Aber es gibt noch andere Gründe für einen Besuch. Und Anlässe mehr als genug, auch wenn hier nur etwa 1500 Einheimische wohnen. Die meisten von ihnen leben vom Tourismus. Also davon, dass sich die Einwohnerzahl in der Hochsaison vorübergehend verdoppelt und verdreifacht. Selbst wer nur Camping beim Bauern machen möchte, sollte vorab buchen. Wer in ein Hotel, einen Bungalow, ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in Zoutelande möchte, ist gut beraten, bereits Weihnachten erste Anfragen zu starten.

Kleine Geschäfte laden zum Bummeln, Cafe-Terrassen zum Verweilen ein. Das gilt auch für die Strand-Pavillons, die auf Holzpfählen stehen. Dadurch sollen sie vor einer Sturmflut geschützt werden. Im Sommer 2009 ist ein Teil der Dünen zunächst abgegraben und dann verstärkt worden. Und zwar unter anderem durch eine Verkleidung mit Steinen. Da immer eine Brise weht, kommen unter anderem Paraglider an die Nordsee. Aber auch Angler und Radfahrer, Inlineskater und Wanderer finden in Zoutelande zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten. Im Sommer bieten Animateure etliche Freizeitaktivitäten an. Top-Publikumsmagneten sind Turniere im Ringreiten.

Unverkennbar haben hier einst zahlreiche renommierte Maler ihr Handwerk ausgeübt. Die Flügel der ehemaligen Kornmühle drehen sich zwar immer noch, allerdings um Besuchern altes Handwerk anschaulich zu demonstrieren. Das bedeutendste Denkmal des Dörfchens ist die Kirche. Ihr Turm stammt aus dem 13.Jahrhundert. Früher soll es hier einen Brunnen gegeben haben, der Heilwasser gespendet hat. Das Bunkermuseum erinnert an den Zweiten Weltkrieg.