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Wann rechnet sich ein Ferienhaus?

Wer ein Ferienhaus kauft , hat zunächst mit jeder Menge Kosten und Ausgaben zu tun - immer mit dem Ziel vor Augen, dass sich der Aufwand lohnt und sich das Ferienhaus bald rentiert, also die Einnahmen die Ausgaben übersteigen. Hierbei sollte man jedoch geduldig sein und die finanzielle Entwicklung langfristig planen - denn Darlehen für ein Ferienhaus laufen schließlich über Jahre, wenn nicht sogar über Jahrzehnte. Man muss dabei bedenken, dass es neben dem reinen Kaufpreis plus Zinsen noch viele weitere, zum Teil vorher gar nicht abzusehende, Kosten dazukommen, wie die Renovierung, Einrichtung, mögliche Reparaturen, die Versicherung fürs Haus, Werbung und Nebenkosten.

Sichern Sie sich staatliche Vorteile

Am schnellsten in die Schwarzen Zahlen kommt man sicherlich, wenn man sich auf die Vermietung des Ferienhauses konzentriert und auf eine Eigennutzung verzichtet. Zum einen da logischerweise durch mehr Vermietung auch mehr Geld in die Kasse kommt. Zum anderen aber auch, weil der Staat das Ferienhaus mit Steuerersparnissen quasi mitfinanziert, wenn man eine eindeutige Gewinnabsicht vorweisen kann. Zudem muss man das Ferienhaus in diesem Fall nicht als Zweitwohnsitz anmelden, wodurch einem die Zweitwohnsitzsteuer, die in manchen Gemeinden empfindlich hoch ist, erspart bleibt.

Grundsätzlich sollte man die ersten zwei bis drei Jahre (plus x) als reine Investitionsphase ansehen, in denen die Ausgaben die Einkünfte bei weitem übersteigen. In der darauf folgenden Vermietungsphase kann man aber, vorausgesetzt die laufenden Kosten bleiben konstant, mit Mieteinnamen von rund 15.000 Euro im Jahr theoretisch schon einen Überschuss am Ende des Jahres haben - und ist trotzdem von der Summer her noch weit davon entfernt, ein Gewerbe anmelden zu müssen.