Seebad Koserow Daten & Fakten

  • Fläche: 6 km²
  • Einwohnerzahl: 1.700
  • KFZ-Kennzeichen: OVP
  • PLZ: 17459
  • Telefonvorwahl: 038375

Geografische Lage Koserow

An der schmalsten Stelle, wo die Insel Usedom eine Breite von nur reichlich einem Kilometer aufweist, liegt in einer landschaftlich reizvollen Gegend das staatlich anerkannte Seebad Koserow. Begrenzt von der Ostsee und dem Achterwasser und den im Westen und Osten liegenden größeren Ferienorten Zinnowitz und Ahlbeck präsentiert sich Koserow seit 2006 mit seinen Nachbargemeinden Zempin, Loddin und Ückeritz als Mitglied der "Usedomer Bernsteinbäder". Die Gemeinde liegt im Gebiet des ehmaligen Landkreises Ostvorpommern.

Selbstverständlich bietet der Sommer für die vielen Badelustigen, Surfer oder Wanderer die attraktivste Jahreszeit für einen Aufenthalt in Koserow. Eine entsprechende Unterkunft Koserow zu finden ist nicht schwer, warten doch mehrere Hotels in und um das Seebad sowie zahlreiche Ferienwohnungen und das eine oder andere Koserow Ferienhaus auf willkommene Gäste. Für Freunde des Campings hält der Campingplatz "Am Sandfeld" circa 150 Stellplätze bereit.
Mit den Ort umgebenden Buchenwäldern, dem knapp 60 Meter hohen Streckelsberg, der als Steilküste zur Ostsee abfällt und seiner 261 Meter langen Seebrücke bietet Koserow aber auch zu den übrigen Jahreszeiten in Verbindung mit Wasser und Wind ein beliebtes Urlaubsziel.

Vom Steilufer des Streckelsbergs lassen sich bei klarer Sicht die Kreidefelsen der Insel Rügen ebenso erkennen, wie die Umrisse der benachbarten Inseln Oie und Wollin. Dagegen bietet sich von der Seebrücke ein schöner Blick auf das Steilufer und den größtenteils feinsandigen Strand, der im westlichen Bereich für FKK-Freunde reserviert ist. Im Uferbereich der Seebrücke befinden sich die aus Holz und Lehm im Fachwerkstil erbauten Salzhütten, die zur Konservierung von Fisch benutzt wurden. Nach Zerstörungen durch Hochwasser um 1900 wiedererbaut, beherbergen sie heute ein kleines Museum und ein Restaurant. Besonders stolz sind die Koserower auf die älteste Kirche an Usedoms Ostseeküste, die im 13. Jahrhundert als Feldsteinkirche erbaut wurde. Nach Erweiterungen und Renovierungen im Laufe der Jahrhunderte sind heute erhaltene Zeugnisse aus jeder Epoche sichtbar, die durch einem wertvollen geschnitzten Flügelaltar und ein Kruzifix, beide im 15. Jahrhundert entstanden, komplettiert werden. In der Sommersaison ist die Kirche der Ort zahlreicher Veranstaltungen.

Zahlreiche Restaurants und Cafés sorgen in Koserow für das leibliche Wohl seiner Gäste. Dabei spielt die regionale Küche mit delikaten Fischgerichten eine besondere Rolle. So lässt sich gut gestärkt auch ein Spaziergang zum Museum und Skulpturengarten "Lüttenort" durchführen, um dort, am ehemaligen Wohnsitz des bedeutendsten Malers der deutschen Ostseeküste, Otto Niemeyer-Holstein, dessen Anwesen, seine Bildersammlung und Bücherei, zu besichtigen.
Und wer seinen Aufenthalt in Koserow vielleicht mit einem Ausflug ins Ausland verbinden möchte, der hat die Möglichkeit, in etwa 20 Kilometer Entfernung die Grenze nach Polen zu überschreiten.

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