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Gelsenkirchen Veltins Arena - WM 2006 in Deutschand

WM Stadion Gelsenkirchen (Veltins Arena)


Maßnahme: Neubau
Kapazität 2006: 52.000 Sitzplätze
Kosten: 192 Mio. €

Wie ernst die Gelsenkirchener ihre Wahl zum WM-Spielort 2006 nehmen, zeigt die Tatsache, dass bereits der erst Spatenstich getätigt wurde. Am 3. Dezember 2003 wurde mit dem ersten symbolischen Spatenstich durch NRW-Verkehrsminister Axel Horstmann und Gelsenkirchens Oberbürgermeister Oliver Wittke der Bau der neuen Autobahn-Anschlussstelle „Schalke-Nord“ gestartet. „Wir sind für die Weltmeisterschaft 2006 bereits jetzt gut gerüstet“, sagte das Stadtoberhaupt schon im Vorfeld des großen Fußball-Spektakels.


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Gelsenkirchen


Zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen der Region um Gelsenkirchen gehört der Ruhr-Zoo. Auf einer Fläche von 22 Hektar bietet der zoologische Garten 700 Tieren in 120 Arten ein Zuhause. In einer besonderen Erlebniswelt sollen die Besucher in Zukunft das Flair von Afrika, Alaska und Asien erleben können.

Geschichte
Gelsenkirchen hat eine lange Geschichte. Bereits im Jahr 1003 wurde der Stadtteil Buer erstmalig erwähnt. Gelsenkirchen selbst ist erst 150 Jahre später zum ersten Mal erwähnt. Wichtige Baudenkmäler aus der mittelalterlichen Zeit sind das Haus Lüttinghof (erbaut 1450), das um 1550 gebaute Schloss Berge sowie Schloss Horst. König Wilhelm 1. von Preußen verlieh Gelsenkirchen 1875 die Stadtrechte, erst 53 Jahre später kam es zum Zusammenschluss von Buer, Horst und Gelsenkirchen. Obwohl Gelsenkirchen eine mittelalterliche Vorgeschichte hat, ist die heutige Stadt ein Produkt des Industriezeitalters. Noch zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Gegend um Gelsenkirchen ein dünn besiedelter Landstrich mit zirka 6.000 Einwohnern. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Kohle entdeckt und in Gelsenkirchen begann die Industrialisierung. Kohle und Stahl, auch als Montanindustrie bekannt, bestimmten fortan lange Zeit das Schicksal im Ruhrgebiet. Aus zwei Dörfern und vielen kleineren Gemeinden wuchs die Industriestadt Gelsenkirchen. Heute hat Gelsenkirchen eine breit gefächerte Wirtschaftsstruktur. Mineralölverarbeitung, Elektrizität, Fernwärme und Wasserwirtschaft machen die Stadt zum Energiespender. Dazu kommen kleinere Betriebe mit einer breiten Palette zukunftsfähiger Produkte. In der Solarenergie findet sich ein symbolhaftes Beispiel für den Strukturwandel in Gelsenkirchen. Ein Projekt von Stadt und Wissenschaftspark ist die „Solarstadt Gelsenkirchen“ geworden. Durch die Initiative wird der Strukturwandel von Bergbau und Stahl zur Solarenergie gefördert.

Shopping
In Gelsenkirchen gibt es zwei zentrale Einkaufszentren: In der Bahnhofstraße der Gelsenkirchener Innenstadt und an der Hochstraße im Zentrum von Buer. Des Weiteren finden einkaufsfreudige Gäste Möglichkeiten in de nahe gelegenen Städten Essen, Bochum, Dortmund, Duisburg und Bochum. Das wohl bekannteste Einkaufszentrum der Region ist das „CentrO“ in Oberhausen. Es ist das größte Einkaufszentrum Europas und wurde auf einem brachliegenden Industriegelände errichtet. Zum „CentrO“ Oberhausen gehören auch Kinos, Theater und eine Multikulti-Halle.

Kultur
Das prominenteste Aushängeschild der Stadt ist seit 2001 die Arena „Auf Schalke“. Das Stadion des FC Schalke 04 ist eine multifunktionale Arena mit einem Fassungsvermögen von 61.000 Zuschauern und bester Sicht auf allen Plätzen. Aus dem Geländer der ehemaligen Zeche „Nordstern“ ist das Gelände der Bundesgartenschau und später ein reichhaltiges Freizeit- und Erholungsgelände entstanden. Und wo früher Kohlefrachter entladen wurden, können sich die Menschen heutzutage direkt am Rhein-Herne-Kanal im Amphitheater an Popkonzerten und Theateraufführungen ergötzen. Der deutsche Alpenverein hat in unmittelbarer Nähe drei 16 Meter hohe Kletterfelsen für Alpinisten errichtet. In Gelsenkirchen gibt es zahlreiche Kinos. Neben den hochmodernen Kinos im Multiplex-Look gibt es vereinzelt auch noch das gute alte historische Lichtspieltheater der alten Art. In der Kulturlandschaft Nordsternpark sind außerdem zirka 100 kulturgeschichtliche Museen unter gebracht. Sie berichten über die Entwicklung der Region. Über die Arbeit der Kumpel auf den Zechen berichtet in besonders eindrucksvoller Form das Deutsche Bergbau-Museum. Drei Festivals gelten in der Region um Gelsenkirchen als besonders wichtig: Die „Ruhrtriennale“, die „Ruhrfestpiele Recklinghausen“ und das „Klavierfestival Ruhr“. Letzteres ist mit über 60 Konzerten das Größte der Welt. Nicht zu vergessen „Extraschicht: Die Nacht der Industriekultur“, in der einen Tag und eine Nacht lang besondere Programme geboten werden. In den großen Arenen und Open Air werden darüber hinaus noch zahlreicher Veranstaltungen angeboten. Besonders spektakulär ist seit zwei Jahren der „Biathlon Auf Schalke“. In der Multikulti-Arena trifft sich jedes Jahr nach Weihnachten die Weltelite der Biathleten, um im und um das Stadion einen kompletten Biathlon durchzuführen. Keinem anderen als Schalke-Manager Rudi Assauer ist es zu verdanken, dass dieses Spektakel mitten im Pott unter Beteiligung von zigtausend Zuschauern stattfindet.

Quelle: Stadt Gelsenkirchen
Weitere WM Stadien:

WM 2006 Leipzig
WM 2006 Köln


WM 2006 Stuttgart
WM 2006 Frankfurt
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